Good Night Japan and Good Morning Vietnam

Good Night Japan and Good Morning Vietnam

Puh… wir haben jetzt am Ende nochmal gut Gas gegeben und sind kreuz und quer durch die Kansai Region gereist.

Ab Kyoto ging es schnurstracks in den Süden, um den heiligen Berg Koya San zu besteigen. Der Legende nach verharrt hier der Mönch der einst die Stadt Koya gründete in ewiger Meditation. Seine Stätte, das Okunoin, liegt inmitten eines alten Friedhofs in einem nebelverhangenen Wald. Die moosbewachsenen Gräber, Denkmäler und Gruften versprühen eine wahnsinnig mystische Atmosphäre. Wenn es irgendwo ein Tor in die Unterwelt gibt, dann hier 🙂

Gräber nahe des Okunoin

Übernachtet haben wir im Tempel Yochiin. Dort durften wir am morgen an einer buddhistischen Morgenzeremonie teilnehnen. Besonders die Gesänge der Mönche waren dabei sehr beeindruckend.

Weiter ging es nach Nara, die Stadt der Rehe. Und was hier abgeht ist ziemlich ungewöhnlich, denn generell ist das Reh ein sehr scheues Tier. Hier nicht, denn vor vielen Jahren hat wohl der Kaiser von Nara das Reh für heilig erklärt, so dass es ab sofort nicht mehr vom Menschen gejagt wurde. Somit verloren die Rehe ihre Scheu und leben hier jetzt in Eintracht mit den Menschen. Eine sehr schöne Geschichte und eine Demonstration dessen was passiert, wenn Menschen die Tiere mir Respekt behandeln 🙂

Die Rehe von Nara

Von Nara ging es dann nach Osaka, wo wir noch zwei ruhigere Tage verbrachten und mit einem ehemaligen Kommilitonen japanische Pfannkuchen (Okonomiyaki) gegessen haben. Sehr sehr lecker!

Okonomiyaki

So lassen wir Japan jetzt hinter uns und fliegen in das Land des Lächelns: Vietnam.

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