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Monat: Oktober 2018

Felsen und Pagoden

Felsen und Pagoden

Ein paar Stunden von Hanoi entfernt liegt die Bucht von Ha Long. Bekannt für smaragdgrünes Wasser und tausende hoch aufragende von Regenwald bedeckte Kalksteininseln. Zwischen diesen Inseln treiben von einheimischen Fischern und ihren Familien bewohnte schwimmende Siedlungen. Wir beschlossen nicht direkt nach Ha Long Stadt zu fahren sondern auf die Insel Cat Ba, die größte und auch die einzig wirklich besiedelte Insel der Bucht. Dort haben die Vietnamesen aber scheinbar schon lange die Kohle geschnuppert die der Tourismus bringt und…

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Im Land der kleinen Plastikstühle

Im Land der kleinen Plastikstühle

Vietnam ist wild, ungezähmt, laut und einfach der Wahnsinn. Der genaue Gegensatz zum geregelten Japan den wir jetzt gebraucht haben. Hier stellt sich wirklich keiner mehr in eine Schlange an 🙂 Aber man merkt, dass der Fortschritt und vorallem der Tourismus auf dem Vormarsch sind. Man spürt den Wirtschaftsboom regelrecht den dieses sozialistische Land erfährt. 7-spurige neue Autobahnen führen aus dem Zentrum von Hà Nội heraus und wirken, als hätte man hier schon mal vorgedacht für jene Zeiten in denen…

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Good Night Japan and Good Morning Vietnam

Good Night Japan and Good Morning Vietnam

Puh… wir haben jetzt am Ende nochmal gut Gas gegeben und sind kreuz und quer durch die Kansai Region gereist. Ab Kyoto ging es schnurstracks in den Süden, um den heiligen Berg Koya San zu besteigen. Der Legende nach verharrt hier der Mönch der einst die Stadt Koya gründete in ewiger Meditation. Seine Stätte, das Okunoin, liegt inmitten eines alten Friedhofs in einem nebelverhangenen Wald. Die moosbewachsenen Gräber, Denkmäler und Gruften versprühen eine wahnsinnig mystische Atmosphäre. Wenn es irgendwo ein…

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Über die Alpen nach Kyoto

Über die Alpen nach Kyoto

Wenn ich jetzt schreibe, dass wir die japanischen Alpen überquert haben, dann klingt das krasser als es eigentlich war 🙂 In Wahrheit kann man sich mit nahtlos verknüpften Verkehrsmitteln einfach drüberkutschieren lassen. Ein Gerücht besagt zwar, die Japaner wandern gerne, aber so ganz glauben können wir das nicht (bis auf eine Ausnahme: Diesen Typen den wir unterwegs getroffen haben, der gerade von Tokyo nach Kyoto läuft). Auf jeden Fall starteten wir unsere Alpenüberquerung um 4 Uhr morgens in Toyama, wo…

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Drachen und Hausschuhe

Drachen und Hausschuhe

Nach unserem Aufenthalt in Hakone hatten wir uns aufgemacht entlegenere Gebiete von Japan zu erforschen. Mit Takayama haben wir ein schönes kleines Bergdorf gefunden, in dem jeden Oktober eine Art Prozession für eine gute Ernte im Herbst abgehalten wird. Außenstehende könnten das Ganze auch mit einem japanischen Faschingsumzug verwechseln: bunt beleuchtete Festwägen und als Drachen verkleidete Männer ziehen begleitet von etwas verstörender Flötenmusik durch die Straßen der Stadt.   Dass man in Japan irgendwie nen Fimmel für Schuhe und Sauberkeit…

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Hakone oder schwäbische Alb?

Hakone oder schwäbische Alb?

Auf den ersten Blick aus dem Fenster des Zuges in Richtung Hakone fühlten wir uns sehr heimisch. Grüne Hügel und eine Landschaft wie auf der schwäbischen Alb erwarteten uns. Auf jedem der Hügel könnte ebenso gut Schloss Lichtenstein stehen und es würde nicht weiter auffallen. Nimmt man mal die Tatsache aus, dass alle diese grünen Hügel eigentlich Vulkane sind und auf einem davon schon wieder der Schwefel brodelt, in dem schwarze Eier gekocht werden. In Hakone hatten wir ein schönes…

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Es ergibt alles einen Sinn

Es ergibt alles einen Sinn

Einige Verhaltensweisen die man hier beobachten kann, sind wirklich sehr interessant. So wird hier jede Regel und Vorschrift wirklich akurat eingehalten. Irgendwie sind die Japaner deutscher als die Deutschen. Andernorts würde auch keiner auf die Idee kommen eine Ein-Personen-Warteschlange vor der U-Bahn zu eröffnen (Siehe Bild). Wie kann eine so disziplinierte Gesellschaft doch auch so bekloppt sein? Ich weiß es nicht, aber das Gesamtbild ergibt komischerweise überall total Sinn. Da einfach alles etwas “anders” ist, haben wir uns einige Ratespielchen…

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under the neon sky

under the neon sky

Das erste Bild das vielen in den Sinn kommt wenn sie an Tokyo denken ist die berühmte Shibuya Kreuzung. Hunderte Menschen wechseln hier bei jeder Grün-Phase die Straßenseiten. Als wir dort die U-Bahn Station verließen fiel uns die Kinnlade nach unten. Ein Meer aus neonfarbenen Hochhausschluchten tut sich auf, Menschenmassen schieben sich durch die Straßen und es herrscht ohrenbetäubender Lärm; eine Mischung aus Japan-Popmusik, Werbegebrüll, Straßenverkehr, durchbrochen von quiekenden Anime-Sounds. Clubs, Bars, Spielhallen, Karaokebars soweit das Auge reicht. Schade nur,…

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