Erste Tage in Tokyo

Erste Tage in Tokyo

Ich weiß nicht was wir von Tokyo erwartet haben. Auf jeden Fall etwas anderes als wir vorgefunden haben… Aber im positiven Sinne.

Als wir am Flughafen ankamen, hatten wir durch makellose Beschilderung und Sofort-Hilfe freundlicher Japaner überhaupt keine Probleme uns zurecht zu finden. Die Stadt ist blitzblank sauber und tatsächlich trotz der fast 9.3 Millionen Einwohner sehr gesittet. In Bahnhofsklos könnte man fast vom Boden essen. Es gibt Nichtraucher-Stadtbezirke und jede Verpackung ist so konzipiert, dass man sie SOFORT komfortabel öffnen kann (das Ketchup-Tütchen ist hier eine wahre Pracht, da kleckert nix und alles landet auf der frittierten Wurst am Stiel, wo es hingehört).

Jeder scheint hier auf den Anderen Rücksicht zu nehmen! Wir können uns diesbezüglich von den Leuten hier ne Scheibe abschneiden.

Aber trotz Allem ist Tokyo auch verdammt verrückt! Besagte Klos haben nämlich beheizte Toilettensitze, spielen Musik und beim Abreißen des Toilettenpapiers ertönt lautes Klatschen. Im Sky-Tree steht in einem geraden(!) Gang etwa alle 10 Meter ein Angestellter, der den Besuchern den Weg zeigt. In Akihabara tummeln sich verkleidete Manga- und Videospiel-Fans, eine Spielhalle reiht sich an die nächste und Menschen mit VR-Brillen sitzen auf Plastikpferden und spielen Cowboy.

Das war’s vorerst… wir sind ja auch erst angekommen 🙂

Tokyo vom Sky Tree bei Nacht
Und unter’m Sky Tree
Ein Kaffee bei Square
Toiletten-Roboter (man beachte den Notenschlüssel-Knopf)
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